Atemkontrolle, was ist das? Der Begriff Atemkontrolle kurz und einfach erklärt

Atemkontrolle

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Atemkontrolle ist die deutsche Bezeichnung für das englische Wort Breath Control Play. Dieses Wort, auch Asphyxiophilie genannt, beschreibt im Eigentlichen eine besondere Sexualpraktik, welcher dem BDSM zugeschrieben wird.

Bei BDSM gibt es einen aktiven und einen passiven Part. Der aktive Part übernimmt die Führung, sagt, was getan wird, bestimmt, wo es lang geht und wie das Liebesspiel von statten geht. Der passive Part muss die Wünsche und Ausführungen des aktiven Parts über sich ergehen lassen und dem Folge leisten, was von ihm verlangt wird.

Da es hierbei meist etwas härter zur Sache geht, als beim herkömmlichen Verkehr, gehört hierfür einiges an Vertrauen dazu. BDSM wird eigentlich auch nur mit jenem Partner durchgeführt, mit welchem man sich in einer festen Beziehung befindet und weniger bei OneNight Stands ausgeübt.

Bei der sogenannten Atemkontrolle wird die Atmung des passiven Parts durch den aktiven Part erschwert oder sogar für einen kurzen Zeitraum über total unterbunden. Da hier sozusagen mit dem Leben des passiven Parts gespielt wird, zählt dies zu einer der gefährlichsten und extremsten Praktiken des BDSM. Aufgrund dieser Atemkontrolle hat der aktive Part die absolute Kontrolle über den passiven Part und kann damit spielen. Für den passiven Part ist die Atemkontrolle nicht gerade ungefährlich, da sein Leben in den Händen des anderen liegt.

Meist wird die Atemkontrolle durch Zuhalten des Mundes und der Nase mit der Hand durchgeführt, aber auch Plastiksäcke werden gerne für diese Praktik hergenommen. Eine andere Möglichkeit wären die sogenannten Latexmasken, Korsetts, welche sehr eng geschnürt werden oder auch das Körpergewicht des aktiven Parts, welches auf das des passiven Parts drückt und somit die Atmung nimmt.

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